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Alternativen für die Zwiebel

Zwiebeln sind eine gern gewählte Zutat bei Gerichten. Doch manche Menschen vertragen dieses Gemüse einfach nicht. Deswegen müssen Alternativen her. Davon gibt es einige, die vom Geschmack her auch sehr gut sind. Wir zeigen hier, welches Ersatzgemüse Sie nutzen können, oder wie Sie die Zwiebel behandeln müssen, damit sie verträglich wird.

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Das Sulfid ist das Problem

Zunächst sollte geklärt werden, wie eine Unverträglichkeit zustande kommt. Vor allem die Inhaltsstoffe einer rohen Zwiebel können für manchen körperlichen Organismus problematisch sein. Dieser Stoff ist das Sulfid, ein ätherisches Öl, das zu den schwefelhaltigen Stoffen zählt. Dies kann nicht jeder Magen verarbeiten.

Beim Braten geht es

Sollten Sie Zwiebeln anbraten oder rösten, dann verflüchtigt sich das Sulfid. In dieser Form ist das Gemüse auch für einen empfindlichen Magen verträglich. Allerdings gibt es viele Gerichte, wie etwa Salate, in denen Zwiebeln in der rohen Form hinein gehören. Dann müssen Alternativen her, die wie hier nun aufzählen wollen.

Schalotten

Sie haben ja sicher schon bemerkt, dass beim Zwiebelschneiden die Augen tränen. Auch dafür sind die ätherischen Öle verantwortlich. Vor allem die bekannten Speisezwiebeln haben einen hohe Sulfidanteil. Deswegen greifen Sie doch auf die wesentlich kleineren und milderen Schalotten zurück. Sie sind wesentlich verträglicher und schmecken sanfter.

Gemüsezwiebeln oder aufkochen

Auch Gemüsezwiebeln können von empfindlichen Mägen besser verarbeitet werden. Denn sie enthält ebenfalls viel weniger Sulfid. Wenn Sie die Zwiebeln erst schälen und dann entsanften, werden sie ebenfalls verträglicher. Kochen Sie das Gemüse auf und dann verflüchtigen sich die Inhaltsstoffe. Es gibt aber auch getrocknete Zwiebeln. Die sind dann völlig unproblematisch.

Rezept für gefüllte Zwiebeln

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