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Bärlauch - positive Wirkung als Hausmittel oder bei der Entgiftungstherapie

Bärlauch verdankt seinen Namen den Bären, die sich nach dem Winterschlaf auf das knoblauchduftende, stärkende Grün stürzten. Da das Beobachten wilder Bären in heimischen Wäldern vor allem noch zu Zeiten der alten Römer und Germanen möglich war, wurden erste heilsame Wirkungen bei unterschiedlichen Beschwerden in dieser Zeit gemacht. Als altes Hausmittel hat Bärlauch seine positive Wirkung zu späteren Zeiten in der Frühjahrs-Entgiftung unter Beweis gestellt.

Natürliche Zusammensetzung wichtiger Mineral- und Schwefelverbindungen

Bärlauch hat durch wissenschaftliche Forschungen mittlerweile sein bloßes Dasein als Hausmittel verloren. Das medizinische Interesse an Bärlauch und seine Wirkung bei den modernen Zivilisationskrankheiten ist hoch. Seine Hauptwirkstoffe sind ätherische Öle, Schwefel, Vitamin C, Allicin und Biokatalysatoren.

Allicin ist von besonderem Interesse, da es antibiotisch wirkt. Der dem Knoblauch ähnliche Bärlauch enthält allerdings viel mehr Eisen, Mangan, Magnesium und Schwefelverbindungen. Der Vorteil von Bärlauch zeigt sich in der natürlichen Zusammensetzung der gesundheitsfördernden und lebenswichtigen Mineral- und Schwefelverbindungen. Diese natürliche Zusammensetzung ist die Garantie für die optimale Aufnahme durch den Magen-Darm-Kanal. Werden solche Einzelstoffe isoliert zugeführt, gibt es diese Garantie nicht.

Bärlauch teilt die meisten Eigenschaften von Knoblauch. In seinen Wirkungen ist er bedeutend heilkräftiger. Gegenüber Knoblauch hat Bärlauch einen 20fach höheren Adenosingehalt. Adenosin besitzt in einem alle Eigenschaften von Selen und Vitamin A, C, E. Bärlauch eignet sich bestens für die Entschlackungskur im Frühjahr.

Er bessert chronische Hautkrankheiten. Auch die Ausheilung langwierig heilender Wunden soll durch ein Zerreiben von Blättern verbessert und beschleunigt werden. Diesen Effekt verdankt man wohl der antibakteriellen Wirkung bestimmter Inhaltsstoffe in Bärlauch.

Bärlauch regt die Tätigkeit von Magen und Darm an. Positive Wirkungen erzielt er gleichermaßen bei Durchfällen oder Verstopfungen. Zusätzlich wird das Wachstum schädlicher Darmbakterien gehemmt und Wurmerkrankungen bekämpft. Wer einen bewegungsarmen Beruf ausübt, kann die Wirkung von Bärlauch bei Krämpfen und Koliken bei Verstopfung positiv erleben.

Schwefelhaltige Inhaltsstoffe für Entgiftungen nutzen

Da nicht jeder in der Lage ist, Bärlauch in der Natur zu sammeln, gibt es unterschiedliche Bärlauch-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel. Diese sind bei einer kontrllierten Einnahme besonders für die Ausleitung von Schwermetallen von Bedeutung. Das Verzehren von Bärlauch hat positive Wirkung bei der Entgiftung von Quecksilber/Amalgam. Die für die Entgiftung benötigten schwefelhaltigen Inhaltsstoffe liefert Bärlauch umfassend.

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