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Alternativen zu Zucker: Wie gesund sind Stevia, Agavendicksaft, Xylit und Co?

Jeder Deutsche verzehrt jährlich etwa 36 Kilo Zucker, also rund drei Kilo pro Monat. Das ist viel zu viel, sagen Experten. Denn Zucker macht nicht nur dick und die Zähne löchrig, sondern auch krank.

Kein Wunder also, dass sich die Wirtschaft intensiv auf Alternativen zum herkömmlichen Industriezucker macht. Aber wie gesund sind Stevia, Xylit, Erythritol, Agavendicksaft, Ahornsirup und Co.?

Fotos: Twitter

Stevia ist die neueste "Errungenschaft" der Lebensmittelindustrie. Die Ureinwohner Südamerikas nutzten die unscheinbare Pflanze seit Jahrhunderten als natürliches Süßungsmittel. Die Blätter haben eine zehn- bis dreißigmal so hohe Süßkraft wie herkömmlicher Zucker. Wegen möglicher gesundheitlicher Risiken war Stevia in Deutschland lange nicht erlaubt und erst im Dezember 2011 ist die europaweite Zulassung erfolgt.

Stevia-Produkte auf dem Markt: Stevia kann man als Streusüße, Tabletten, Würfel oder als Flüssigsüße kaufen und es wird in immer mehr Produkten als Süßmittel verwendet.

Vorteile:
Das Süßmittel ist zuckerfrei und nicht kariesfördernd. Man kann damit durchaus Kalorien sparen.

Nachteile:
Der eigenwillige und gewöhnungsbedürftige Geschmack - er erinnert an Lakritze und ist leicht bitter. Deshalb werden industriell hergestellte Produkte wie Joghurt, Marmelade oder Schokolade auch nur teilweise mit Stevia gesüßt.

VIDEO: Die kuriosesten Wege, effektiv 200 Kalorien zu verbrennen - zu Hause und unterwegs

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Der Zuckeraustauschstoff Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der in vielen Pflanzen und auch im menschlichen Körper, als Zwischenprodukt beim Abbau von Kohlenhydraten, entsteht.

Vorteile:
Xylit enthält bei gleicher Süßkraft wie Zucker nur 40 Prozent der Kalorien. Zudem beweisen Klinische Studien, dass Xylit vor Karies schützt, weshalb es gern in zahnfreundlichen Produkten verwendet wird.

Nachteile:
Auch wenn Xylit häufig als "natürlicher Zucker aus finnischem Birkenholz" umworben wird - eigentlich wird der Zuckerersatz aus Abfällen von Maiskolben gewonnen. Dass dabei auch gentechnisch veränderter Mais verwendet wird, kann man nicht gänzlich ausschließen. Ein weiterer Nachteil ist, dass häufiger Verzehr blähend und abführend wirken kann.

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Der Zuckeraustauschstoff Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der in vielen Pflanzen und auch im menschlichen Körper, als Zwischenprodukt beim Abbau von Kohlenhydraten, entsteht.

Vorteile:
Xylit enthält bei gleicher Süßkraft wie Zucker nur 40 Prozent der Kalorien. Zudem beweisen Klinische Studien, dass Xylit vor Karies schützt, weshalb es gern in zahnfreundlichen Produkten verwendet wird.

Nachteile:
Auch wenn Xylit häufig als "natürlicher Zucker aus finnischem Birkenholz" umworben wird - eigentlich wird der Zuckerersatz aus Abfällen von Maiskolben gewonnen. Dass dabei auch gentechnisch veränderter Mais verwendet wird, kann man nicht gänzlich ausschließen. Ein weiterer Nachteil ist, dass häufiger Verzehr blähend und abführend wirken kann.

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Der Zuckerersatz Erythritol ist eigentlich ein Zuckeralkohol mit der 70-prozentigen Süßkraft von Zucker und wird unter den Markennamen Sukrin, Tavarlin, Xucker light oder Sucolin verkauft. Bei industriell hergestellten Produkten versteckt sich Erythritol hinter der E-Nummer E 968.

Vorteile:
Erythritol ist nicht kariesfördernd, enthält fast keine Kalorien, der Insulinspiegel steigt nicht an.

Nachteile:
Erythritol kann Blähungen und Durchfall verursachen und das Produkt ist recht preisintensiv: Während ein Kilo Zucker wenige Cent kostet, muss man für ein Kilogramm Sukrin 13,90 Euro hinblättern.

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Dicksäfte sind zu einem dickflüssigen Sirup konzentrierte Säfte, beispielsweise von Äpfeln, Birnen, Trauben oder Agaven.

Vorteile:
Weil die Zucker weniger stark verarbeitet werden, bleiben Mineralstoffe, Spurenelemente und teilweise auch sekundäre Pflanzenstoffe in größeren Mengen erhalten.

Nachteile:
Dicksäfte enthalten einen hohen Anteil an Fruchtzucker, der Fruktose. Dieser kann den Stoffwechsel stören und sogar eine Insulinresistenz fördern. Manche Menschen bekommen durch Fruktose auch Verdauungsprobleme.

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Die Vorteile von Kokosblütenzucker:
Laut Herstellerangaben liegt der glykämische Index niedriger als der von Haushaltszucker. Das bedeutet, Kokosblütenzucker hält den Insulinspiegel konstanter. Zudem enthalten viele Produkte mehr Vitamine und Mineralien als Haushaltszucker.

Nachteile:
Kokosblütenzucker wird in aufwendiger Handarbeit gewonnen und kostet satte 20 bis 40 Euro pro Kilo. Auch die Ökobilanz ist nicht gut - der Zucker muss auf langen Wegen aus Asien zu uns transportiert werden.

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Laut Herstellerangaben liegt der glykämische Index niedriger als der von Haushaltszucker. Das bedeutet, Kokosblütenzucker hält den Insulinspiegel konstanter. Zudem enthalten viele Produkte mehr Vitamine und Mineralien als Haushaltszucker.

Nachteile:
Kokosblütenzucker wird in aufwendiger Handarbeit gewonnen und kostet satte 20 bis 40 Euro pro Kilo. Auch die Ökobilanz ist nicht gut - der Zucker muss auf langen Wegen aus Asien zu uns transportiert werden.

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Vorteile von Honig:
Honig enthält Vitamin C und B, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium, wirkt antibakterielle und regt den Stoffwechsel an.

Nachteile:
Allerdings ist auch im Honig Zucker in Form von Fruktose und Glukose enthalten - man sollte also wegen der Kalorien nicht zu viel davon essen.

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Ahornsirup ist ein traditioneller Zuckerersatz, den besonders Amerikaner und Kanadier gerne zum Kochen und Backen verwenden.

Vorteile:
Der dickflüssige Sirup ist reich an Mineralstoffen und übertrifft sogar den Honig.

Nachteile:
Ahornsirup enthält rund 65 Prozent Zucker - Kalorien sparen kann man damit also nur bedingt.

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Ahornsirup ist ein traditioneller Zuckerersatz, den besonders Amerikaner und Kanadier gerne zum Kochen und Backen verwenden.

Vorteile:
Der dickflüssige Sirup ist reich an Mineralstoffen und übertrifft sogar den Honig.

Nachteile:
Ahornsirup enthält rund 65 Prozent Zucker - Kalorien sparen kann man damit also nur bedingt.

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