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Alkohol in Bionade: Rückruf von zwei Sorten

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Die Firma Radeburger muss zwei Sorten aus seinem Angebot Bionade zurückrufen, die Sorten "Holunder" und "Streuobst" könnten Alkohol entwickeln. Die Kräuterlimonade ist aber eindeutig als alkoholfreies Getränk deklariert. Es handelt sich dabei um 0,5 Liter-PET-Flaschen. Die Rückrufaktion gilt für die Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3 oder 4 Juni.

Wie die Website der Stiftung Warentest schreibt, sei es wohl es beim Abfüllen einzelner Chargen dazu gekommen, dass Hefezellen in die Bionade gelangt seien. Dies sei zwar unbedenklich, heißt es aus Reihen von Radeberger. Allerdings könnte diese Hefe mit der Zeit gären und so für einen Alkoholgehalt in dem Erfrischungsgetränk sorgen.

Da viele Kinder und auch Schwangere gerne Bionade trinken, müssen diese Flaschen nun zurückgerufen werden. Die Chargen, um die es geht, sind seit etwa Anfang Juni im Handel. Die Firma stoppte sofort den Verkauf. Die Rückrufaktion gelte nur für PET-Flaschen. Die Geschmacksrichtungen "Holunder" und "Streuobst", die in Mehrwegflaschen abgefüllt wurden, seien unbedenklich. Außerdem können auch weiterhin alle anderen Sorten in PET-Flaschen ohne Bedenken getrunken werden.

Da der Gärungsprozess sehr langsam verlaufe, dürften viele Bionade-Flaschen der Sorte "Holunder" und "Streuobst" auch jetzt noch keinen Alkoholgehalt haben. Der Verbraucher könne dies aber leicht feststellen. Das Getränk sei nach dem Gären trüber als sonst und beim Öffnen schäume es stark. Außerdem schmecke und rieche es anders, als gewohnt. Wer noch Fragen hat, kann sich an die Service-Hotline von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der Nummer 08 00 00 44 388 melden.

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