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Dick durch TV-Werbung: US-Studie zur Ernährung

TV-Werbung für Essen kann dick machen. Ernährungswissenschaftler der American Dietetic Association, kurz ADA, haben herausgefunden, dass die meisten Lebensmittel, die zur besten Sendezeit beworben werden, absolut ungesund sind.

Ungesund heißt normalerweise auch, dass es sich um Dickmacher handelt. Die Lebensmittel beinhalten im Schnitt 25 mal mehr Zucker, als es die empfohlene Tagesmenge zulässt, und auch der Fettgehalt der beworbenen Speisen ist exorbitant: Meist ist 20 mal mehr Fett enthalten, als gut ist für den Verbraucher. Gesundes, fettarmes Essen findet dagegen äußerst wenig Platz in den Werbepausen.


Leider kann man die Wirksamkeit von TV-Werbung nicht ganz abstreiten - sieht man ein Lebensmittel besonders häufig und wird es als schmackhaft umworben, neigt der Normalverbraucher häufig auch dazu, es zu kaufen. Leider schleichen sich daraufhin wahrhaft schlechte Essgewohnheiten ein. Vom abendlichen Snacken vor dem Fernseher mal abgesehen, denn dass das Essen vor dem Fernseher oft unkontrolliert verläuft und meist viel zu viel verzehrt wird, ist bekannt.

Die Ernährungswissenschaftler der ADA hingegen sprechen davon, dass sich aufgrund der Werbung der Konsum von Lebensmitteln insgesamt stark verändern könnte. Der tägliche Verzehr von Obst liege bei vielen Verbrauchern nur noch bei etwa 35 Prozent der empfohlenen Tageszufuhr - viel zu niedrig, dabei könnten eine Banane oder ein aufgeschnittener Apfel die ein oder andere Süßigkeit locker ersetzen.

Wer also dem schlechten Einfluss der Werbe- und Lebensmittelindustrie entkommen und schlank bleiben möchte, sollte sich dringend das Zappen in den Werbepausen angewöhnen!

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