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Die beliebtesten Gerichte zu Weihnachten

Jedes Jahr stellen sich Familien die Frage, was es an Weihnachten für spezielle Gerichte geben soll. Es gibt klassische Rezepte wie die Gans oder den Weihnachtsbraten. In den letzten Jahren kamen aber auch Dinge wie Fondue oder Raclette dazu. Wir stellen hier einige Gerichte vor, die an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen sehr gut passen und geben noch Tipps für den perfekten Bratvorgang.

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Tipps zum Braten

Die Gans ist so ziemlich das klassischste Weihnachtsgericht, das man kennt. Aber auch ein Kalbsbraten oder Ente werden sehr gerne an Heiligabend kredenzt. Dabei kommt es auf den richtigen Bratvorgang an. Ein Braten sollte am Anfang großer Hitze ausgesetzt werden, damit die Röststoffe für den guten Geschmack und die schöne Kruste sorgen können. Das kann durch Anbraten in Fett passieren. Weil etwa ein Schweinebraten über eine große Fettschicht verfügt, sollte die obere Schicht zuvor mit einem Messer quadratisch eingeschnitten werden.

Braten bei niedriger Temperatur

Eine alternative Methode ist es, den Braten bei niedriger Temperatur garen zu lassen. Etwa 80 Grad während dafür die ideale Temperatur. Diese hat den Vorteil, dass das Fleisch nicht austrocknet, aber trotzdem zart und weich wird. Außerdem muss man nicht den genauen Zeitpunkt abpassen, wann das Fleisch noch saftig, aber trotzdem schon weich ist. Die Garzeit verlängert sich dadurch natürlich. Deswegen muss man mit den Vorbereitungen schon sehr frühzeitig beginnen. Für das Schmoren gilt das gleiche. Dabei wird der Braten in Schmorflüssigkeit gelegt und er köchelt langsam vor sich hin. Für bindegewebsreiche, langfaserige Fleischstücke wie Schulter, Hals oder Bein beziehungsweise Haxe ist dies die optimale Zubereitungsart. Und durch die Flüssigkeit im Bräter kommt noch eine aromatische Note dazu. Wichtig ist dabei vor allen, die richtige Topfgröße für den Braten zu finden.

Alternative Rezepte

Ist der Braten am Heiligabend verputzt, gibt es für die beiden anderen Tage noch einige gute Rezepte, die für Abwechselung sorgen. Auch Fisch wird an Weihnachten gerne gereicht. Ein Kabeljau mit Zimt und Safran schmeckt sehr gut und ist viel leichter als ein Braten. Gebratener Lachs mit Kardamom eignet sich ebenfalls für den 1. Weihnachtstag. Wer es etwas deftiger mag, bereit ein Pilzragout oder ein Gewürz-Risotto zu.

Reste verwerten

Wenn die ersten beiden Feiertage dann vorbei sind, aber noch eine Menge Reste vorhanden sind, können diese beim Raclette verwertet werden. Dies ist für die Köchin oder den Koch des Hauses außerdem eine schöne Ruhepause. Es muss lediglich Raclette-Käse und einige Zutaten wie Mais, Paprika, Gurke, Zwiebeln sowie die ein oder andere Fleisch- oder Obstsorte vorhanden, um für einen kulinarischen Spaß zu sorgen. Hat man noch viel rohes Fleisch in der Tiefkühltruhe, kann auch Fondue gemacht werden. Somit hat der Gaumen dann an allen Weihnachtsfeiertage viel Abwechselung.

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