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Endlich erfunden: Schokolade ohne Kalorien und die nicht in der Hand schmilzt

Darauf haben Eltern und Diät-Haltende seit Jahren gewartet und nun gibt es sie endlich: Die Schokolade, die keine Kalorien mehr hat und nicht mehr so einfach in der Hand schmilzt. Dafür verantwortlich zeigen sich die Lebensmittel-Forscher des Schweizer Unternehmens Barry Callebaut.

Hans Vriens, seines Zeichens Chef-Innovator der Forschungsabteilung, saß knapp ein Jahr daran, die Schokolade in der Form zu entwickeln. Er schaffte es letztendlich durch die Zugabe von Luft und der Reduzierung von Kakaobutter. Damit dürfte das Unternehmen die erfolgreichste Entdeckung für die Schokoladenindustrie seit der Erfindung der Schokolade selbst gemacht haben.

Die Schokoladenerfindung nennt sich Vulcano und sollte den Stand des Unternehmens in der Schokoladenindustrie festigen, denn das Unternehmen ist ohnehin schon Weltmarktführer in der Herstellung und des Vertriebs der süßen, braunen Masse und beliefert nach Angaben des Handelsblatt Süßwarenhersteller wie Nestlé, Kraft Foods oder Cadbury.

Vor allen Dingen in Ländern, in denen Schokolade aufgrund der hohen Temperatur seltener verzehrt wird, wie den wärmeren Regionen Südamerikas, Afrikas oder Asiens erhofft man durch den geringeren Schmelzegrad der Schokolade neue Absatzmärkte zu eröffnen, beziehungsweise bereits vorhandene auszuweiten.

In Europa hofft man den Rückgang des Schokoladenverzehrs mit der neuen Innovation aufzuhalten. Allerdings werden sich figurbewusste Menschen noch ein wenig gedulden müssen, bevor sie in die Schokolade, die nicht dick macht, beißen können. Nach Barry Callebaut wird es noch zwei Jahre dauern, bis es die kalorienarme, nicht schmelzende Schokolade im Handel zu kaufen gibt.

Bild: heliosphan (Flickr), stu_spivack (Flickr)

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