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England will die Fast-Food-Steuer

Wenn es nach dem Willen englischer Politiker geht, dann müssen demnächst alle Engländer, die gerne Fast Food essen, noch tiefer in die Tasche greifen, als sie es eh schon für das ungesunde Essen machen müssen. Denn man erwägt im Königreich eine Fettsteuer zu erheben.

Diese Fettsteuer würde dann Kalorienbomben wie Pommes, Burger oder Süßigkeiten umfassen. Auf der Insel spricht man gerade darüber, diese Produkte um 17,5 Prozent teurer zu machen, berichtet die Zeitung 'Telegraph'. Welche Produkte aber genau mit der Steuer belegt werden sollen, wird gerade von Finanzbeamten in England geprüft.

Die Lebensmittelaufsichtsbehörde 'Food Standard Agency' sieht das Projekt positiv. Denn laut der Nachrichtenagentur cfl lässt die Organisation gerade verlautbaren, dass übermäßiger Verzehr von kalorienreichem und fettigem Essen viele Krankheiten wie Verstopfung von Blutgefäßen oder verschieden Herzleiden auslösen würde. Der Produzentenverband 'Food and Drink Federation' hält dagegen von der Fettsteuer gar nichts. Sprecher Julian Hunt meint laut 'Telegraph', dass damit nur der Geldbeutel der Verbraucher kleiner werden würde.

Auch wenn sich die Idee einer Fettsteuer revolutionär anhört, England ist nicht das erste Land, das so eine Steuer erwägt. In Amerika, Rumänien und Taiwan gibt es solche Überlegungen schon länger. Immer wird Fettleibigkeit und die Gesundheit als Grund angegeben. In erster Linie geht es den Regierungen aber um die Staatskasse. Das ist auch der Grund, warum Verbraucherministerin Ilse Aigner die Einführung einer Fast Food-Steuer für puren Populismus hält.

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