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Esskastanien und Maronen: Herbstrezepte

Im Herbst und Winter werden Esskastanien oder Maronen wieder reif und überall angeboten. Man kann natürlich die gerösteten Kastanien einfach essen und sich damit auf dem Weihnachtsmarkt aufwärmen, aber man kann die Maronen auch zu Hause zubereiten und mit verschiedenen Rezepten experimentieren.

Bei selbstgepflückten Esskastanien sollte man übrigens auf die Spitze achten - normale Kastanien sind nicht genießbar! (Dafür kann man mit den anderen Kastanien immer noch am besten basteln.)

Maronen rösten

Esskastanien lassen sich auf verschiedene Weise zubereiten. In vielen Fällen ist es am besten, sie zu erst zu rösten:

- Dazu schneidet man die vielen kleinen braunen Kugeln jeweils einmal mit einem scharfen Messer an. Dann verteilt man sie auf einem Backblech und schiebt sie bei 200°C in den Ofen.

- Nach 3 bis 10 Minuten (je nach Ofen, Vorheizzeit und Kastanien) sind die Kastanien fertig. Es ist am einfachsten, das zu überprüfen, indem man eine einzelne Marone hervorholt und aufbricht.

- Die Schale sollte sich leicht lösen lassen und das Innere gelblich geworden sein, ein paar braune oder sogar schwarze Flecken kommen vor, wenn man die Kastanien zu lange im Ofen gelassen hat.

Die gerösteten Kastanien kann man etwas abkühlen lassen, bevor man sie schält. Dafür knackt man die äußere Schale mit dem Messer auf und entfernt vom "Fruchtfleisch" noch die dünnere Schale. Wenn diese sich gar nicht lösen lässt, waren die Maronen nicht lang genug im Ofen oder sind schlecht.

Wenn man einmal mitten durch den Kern schneidet, erkennt man manchmal Schimmel und kann manchmal das leckere Mark einfach rauspulen. Es hat dann zwar keine so schöne runde Form mehr, ist aber natürlich genauso gut essbar, wie die ganze Marone.

Rezepte mit Esskastanien

Wenn man die Esskastanien geröstet hat, kann man sie zum Beispiel sehr gut zu einer Creme verarbeiten. Dazu gibt man die geschälten Maronen einfach in einen Zerkleinerer, wie man ihn auch fürs Zwiebelhacken oder ähnliches verwenden würde, und püriert sie sehr fein. Wenn die Maronen selbst nicht genug Fett haben, eine Creme zu ergeben, kann man Öl oder Butter zugeben.

Diese feine Paste eignet sich sehr gut als Geschmacksgeber beim Backen oder Kochen und man kann sie auch einfach auf Brot essen.

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