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Foodwatch sucht "dreisteste Werbung für Kinder"

Foodwatch nimmt sich jetzt die Firmen vor, die Kinderprodukte vertreiben. Denn dort gehe es nicht immer mit rechten Dingen zu. Die Hersteller würden es nicht immer so mit der Wahrheit ernst nehmen, wenn es darum geht, die korrekten Inhaltsstoffen auszuzeichen. Für die dreisteste Werbemasche für Kinderprodukte gibt es nun den "Goldenen Windbeutel".

Für einen Monat kann nun im Internet aus fünf Produkten gewählt werden. Der Sieger bekommt dann diese Auszeichnung, über die er sich sicher nicht freuen wird. Zur Auswahl steht beispielsweise Capri-Sonne von den Wild/SiSi-Werken. Dabei handele es sich um "Schul-Marketing und Sport-Schwindel". Das zuckrige Getränk setze in der Werbung auf die Nähe zum Sport.

Auch Monster-Backe Knister von Ehrmann ist nominiert. Hier sei das Problem, dass eine Süßware so dargestellt wird, dass es wirkt, wie ein Spielzeug. Auch Dr. Oetker ist ins Visier von Foodwatch geraten. "Digitaler Kinderfang" sei es, was der Hersteller mit dem Pudding Paula betreibe. Denn zu dem Produkt mit 13 Prozent Zucker gäbe es Klingeltöne und Internetspielchen.

Ein "Paradebeispiel scheinheiliger Werbebeschränkungen" sei laut Foodwatch der Pombär Snack von Funny Frisch. Und dem Unternehmen Nestlé wirft die Verbraucherschutzorganisation "Zucker-Kleinrechen-Tricks" für seine Frühstücksflocken Kosmostars vor. Wir sind gespannt, wer in einem Monat den "Goldenen Windbeutel" entgegennehmen muss.

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