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Energydrink Monster für Tod verantwortlich?

Dass Energydrinks nicht unbedingt als Grundnahrungsmittel angesehen werden sollten, dürfte den meisten klar sein. Dass diese jedoch tatsächliche gesundheitliche Schäden verursache könnten, hatten viele Menschen bis dahin für unmöglich gehalten.

In den USA hat es jetzt jedoch mehrere Zwischenfälle gegeben, die auf genau diesen Zusammenhang hindeuten. Im Visier der Ermittlungen steht der Energyhersteller "Monster Beverage Coperation". Es sind mehrere Beschwerden bei der Lebensmittelaufsichtsbehörde des Landes eingegangen. So werden insgesamt fünf Todesfälle und ein Herzinfarkt mit dem Getränk in Verbindung gebracht.

Noch kann die Behörde keine klare Aussage zu dem Fall treffen. Dennoch werden die Hinweise laut der Sprecherin der Behörde, Shelly Burgess, "sehr ernst" genommen. Derzeit laufen die Untersuchungen auf Hochtouren. Burgess betont jedoch auch, dass es noch keinen Beweis dafür gäbe, dass die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Monster-Drink stehen würden.

Dennoch ist die Bevölkerung alarmiert und hinsichtlich der koffeinhaltigen Getränke besonders wachsam. Dies hängt auch damit zusammen, dass in der letzten Woche die Klage einer Familie öffentlich wurde. Diese richtet sich gegen den Monster-Drink Hersteller. Die 14-jährige Tochter der Familie starb im letzten Dezember an einem Herzstillstand. Zuvor hatte sie innerhalb von 24 Stunden zwei Monster- Dosen konsumiert. Als Todesursache wurde damals "Vergiftung durch Koffein" durch die Ärzte festgestellt. Insgesamt enthielten die beiden Getränke 480 Milligramm Koffein. Deutlich mehr als eine normale Tasse Kaffee.

In den USA sind jedoch höchsten 71,5 Milligramm Koffein je 0,35 Liter in Erfrischungsgetränken zulässig. Nicht so jedoch in den Energydrinks, die in Amerika als Nahrungsergänzungsmittel gelten. Es bleibt abzuwarten ob es dahingehend eine gesetzliche Änderung geben wird und ob die Energiedrinks mit gesundheitlichen Risiken in den Zusammenhang gebracht werden.

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