Hoeneß-Currywurst bei McDonalds

Für die nächsten sechs Wochen kann man sie jetzt testweise bei McDonalds kaufen: Die Currywurst! Man nennt sie auch das "Ruhrpott- Carpaccio", die "Prenzlberg-Platte", das "Truckerfrühstück" und "Kreuzberger Filet geschnitten". Ab 14.2.2013 geht die Wurst, produziert von Uli Hoeneß, in allen 1415 deutschen Filialen über den Tisch.

Das Produkt ist eine Art Rostbratwurst aus Schweinefleisch und trägt den schönen Namen "McCurrywurst". Sie kann sowohl mit einem Brötchen, aber auch McDonalds-üblich, mit Pommes bestellt werden. Die warme Würzsauce kommt wahlweise mit mildem oder scharfem Currypulver daher und ein Softdrink komplettiert das Menü. Serviert wird das ganze dann im Pappkarton.

Warum eine Currywurst?

Die gängigen Burger wie der "Bic Mac" oder der McDonalds Klassiker "Chicken McNuggets" sind längst keine Kassenschlager mehr. Die Zahlen sind auch bei der Konkurrenz, wie etwa bei Burger King, sehr schlecht. In Europa, Asien und Afrika gehen die Erträge stetig zurück, allein in den Staaten laufen die Geschäfte noch gut. Die Burgerketten können sich helfen, indem sie zum Beispiel neue Filialen gründen. Hier ist für McDonalds Italien ein ganz wichtiger Markt. Außerdem versuchen sie, mit Aktionen die für Furore sorgen, die Verkaufszahlen zu steigern.

Und nun ist es also eine traditionsreiche, deutsche Spezialität: Die Currywurst. Lieferant der Wurst ist, ebenso wie beim Burger mit Nürnberger Würstchen, die "HoWe Wurstwaren KG". Inhaber des Unternehmens ist Florian Hoeneß, Sohn von Uli Hoeneß, der widerum bekannt ist als Präsident von Fußball-Rekordmeister Bayern München.

Bereits am 7.2. 2013 wurde die Schnippelwurst in Sauce in Dortmund vorgestellt: Im Ruhrpott, dem Kerngebiet der Imbisskultur, gehört die Currywurst quasi zur Identität der Menschen! Umworben im TV von Mario Barth, hofft die Burgerkette auf ordentlich medialen Wirbel und viele verkaufte Würste.

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