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Kochen: Die beste Kochschule der Welt steht in den USA

Man mag es kaum glauben, aber die beste Kochschule der Welt soll in den USA stehen. Amis sind eher für wenig Essenskultur bekannt und ziehen häufig einen Burger einer Delikatesse vor. Und dennoch kann man die Kochkunst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf höchsten Niveau erlernen. Wir stellen das Culinary Institute of America vor.

    Caroline Steadham / WSJ Greater New York / Twitter

Abkürzung CIA

Es mag Zufall sein, dass die Abkürzung für dieses Institut CIA ist. Mit Geheimdienst hat die Kochschule aber wenig zu tun, eher mit backen, kochen, einlegen und frittieren. Zwei Autostunden von New York entfernt, befindet sich das Culinary Institute of America im kleinen Städtchen Hyde Park. Und den Titel als Spitzenreiter aller Kochschulen bekam das Haus von niemand geringerem als Frankreichs Starkoch Paul Bocuse.

Zwei Studiengänge

Jährlich bekommen dort etwa 2800 Studenten die Möglichkeit, die Kochkunst zu erlernen. Zwei verschiedene Studiengänge gibt es: Culinary Arts (kulinarische Künste) und Baking & Pastry Arts (Backen und Feingebäck). Zwei Drittel der Studenten sind männlich. Wer sich dort unterrichten lassen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Etwa 18 000 Euro kostet dort ein Studienjahr.

Spitzenköche lehren

Die Seminare übernehmen 140 Spitzenköche, darunter auch sehr bekannte Meister ihres Fachs. Von den 40 000 Ehemaligen haben es nicht wenige ganz nach oben im Bereich Kochen geschafft. 40 Versuchsküchen gibt es im Culinary Institute of America. Doch die Studenten werden auch in den normalen Restaurantbetrieb geworfen. Die Schule betreibt öffentliche Cafés und Restaurant, in denen die Absolventen Erfahrungen im Service und in der Küche sammeln können.

Praktika in berühmten Häusern

Insgesamt verbringen die Koch-Studis etwa 1300 Stunden in der Küche. Doch auch externe Praktika müssen absolviert werden. Diese werden dann in renommierten Häusern wie dem Waldorf Astoria in New York oder dem Adlon in Berlin geleistet. Ein Abschluss am Culinary Insitute ist eine sichere Sache. Die Absolventen werden auf der Stelle angeworben.

Guter Job bei McDonalds

Dan Coudreaut etwa war in 1995 der beste seines Jahrgangs. Auch für ihn sprang schließlich ein lukrativer Job heraus. Seit 2004 ist er der Küchenmeister Abteilungsleiter für kulinarische Innovation bei McDonalds. Da schließt sich dann wieder der Kreis vom Culinary Institute of America zum Fast Food.

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