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Leckerer Nachtisch: Zitronenschnitten

Zitronenschnitten sind eine dieser besonders köstlichen Nachspeisen, die man am liebsten ständig zubereiten würde und ständig essen könnte. Sie wirken auch sehr raffiniert und aufwändig, sind aber leicht zuzubereiten und man kann die Rezepte nach eigenem Belieben immer etwas anpassen: Wer die Säure ein bisschen durch Süße auffangen möchte, kann zu den Zitronenschnitten Basier seriveren.

Zitronenschnitten

Als erstes wird für die Zitronenschnitten der Boden vorgebacken. Dafür benötigt man:
  • 220g kalte Butter
  • 220g Mehl
  • 1000g Puderzucker
  • eine Prise Salz

Die Zutaten werden zu einer Art Mürbeteig verarbeitet, in dem man die kalte Butter in kleine Stücke schneidet oder am besten einfach raspelt und mit dem Mehl und Puderzucker vermischt. Der Teig, der entsteht, ist ziemlich bröslig und wirkt recht trocken; wenn man ihn gar nich gut verarbeiten kann, kann man möglichst eiskaltes Wasser zugeben, bis man zumindest einen zusammenhängen Teigklumpen hat. Den Teig verteilt man in einer Form: Diese Menge reicht für eine normale Springform (26cm), aber wenn man den Boden etwas dicker mag, kann man auch eine kleine Springform oder Auflaufform nehmen. Der Teig kommt in der Form für ein paar Minuten in den Gefrierschrank oder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. In der Zeit den Ofen auf 180° vorheizen und nach Belieben die Zitronenmischung schon vorbereiten - oder die Küche in bisschen aufräumen.

Für die zitronige Schicht braucht man:
  • 4 große Eier (oder 5 kleine)
  • 75ml Milch
  • 3EL Mehl
  • 300g Zucker
  • Schale einer (unbehandelten) Zitrone (oder Zitronenpulver)
  • Saft von 4 Zitronen (ungefähr 175ml)
  • Eine Prise Salz

Während der Teig in der Auflaufform für ungefähr 10-15 Minuten vorbäckt (je nach Dicke der Teigschicht: Er sollte höchstens leicht braun werden), werden die Zitronenzutaten verquirlt. Das geht mit einem Schneebesen oder dem Mixer: Achtung, durch die Eier spritzt die Mischung sehr. Die Zitronenmasse gibt man direkt auf den noch heißen Teigaus dem Ofen und stellt alles zusammen für weitere 10-20 Minuten und bei 160° wieder in den Ofen. Auf der Oberfläche der Zitronenmasse sollte sich eine ganz dünne, leicht bräunliche Schicht bilden.

Servieren und genießen

Die Zitronenschnitten zum Servieren abkühlen lassen und am besten im Kühlschrank aufbewahren. Kurz bevor man sie Gästen präsentiert, kann man sie noch einmal mit Puderzucker verzieren. Wenn man vorher eine Schablone oder einfach nur Papierstreifen über die Zitronenschnitten legt, bekommt man ein interessantes Muster oder kann sogar einen Schriftzug erscheinen lassen.

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