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Leonidas Pralinen: Süße Sünde aus Belgien

Schokoladenliebhaber und Naschkatzen mit Hang zu edlen Köstlichkeiten kennen sehr wahrscheinlich die belgischen Leonidas Pralinen. Egal ob Pralinen, Trüffel, Tafelschokolade oder Confiserieartikel – in den Geschäften des Süßwarenherstellers gibt es für jeden Geschmack das passende Naschwerk zum fairen Preis.

Der Schokoladenhersteller mit Haupstiz in Brüssel ist einer der führenden industriellen Hersteller von Pralinen und wurde 1910 von Léonidas Kestekides in Anderlecht gegründet. Kestekides war ein Konditor, der sich Anfang des Jahrhunderts in den USA niedergelassen hatte.

Als Vertreter der US-Griechen nahm er 1910 an der Weltausstellung in Brüssel und 1913 an der Internationalen Ausstellung in Gent teil, wo er die Bronze- und eine Goldmedaille für seine Schokoladenwaren und seine Torten erhielt. Während seiner Belgienaufenthalte verliebte er sich in eine junge Frau aus Brüssel und siedelte ihr zuliebe nach Belgien über. Léonidas Kestekides eröffnete Teestuben in Brüssel, Gent und Blankenberge an der Küste.

Bis heute trägt das Unternehmen, das vor allem Pralinen im mittleren Preissegment herstellt, seinen Namen. Die köstlichen Kreationen haben inzwischen fast die ganze Welt erobert: Leonidas betreibt weltweit über 1.400 Pralinen-, Schokoladen- und Süßwarengeschäfte im Franchise-Konzept. Typisch für die Läden ist das traditionelle Innendesign, das an Puppenstuben erinnert. Auch Supermärkte und Feinkostläden vertreiben die Produkte.

Die Mehrzahl der Leonidas-Produkte wird mit frischer Butter und Sahne hergestellt, wobei streng auf Qualität und Frische geachtet wird: Leonidas garantiert die ausschließliche Verwendung von 100 Prozent Kakaobutter. Bei kühler und trockener Lagerung zwischen 15 und 18 Grad garantiert der Hersteller eine Haltbarkeit von acht Tagen beginnend mit dem Kauf im Einzelhandel.

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