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Neuer Trend aus Japan: Das Katzen Kaffeehaus

Für viele Menschen ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass jemand zuhause auf sie wartet - auch wenn es sich dabei 'nur' um einen Vierbeiner handelt. Doch was passiert, wenn man keine Haustiere halten darf oder kann – sei es wegen einer zu kleinen Wohnung oder der allergischen Reaktion eines Familienmitglieds ? Die Lösung kommt aus Japan. Denn dort kann man in diesen Fällen sogenannte Neko-Cafés besuchen, wo man gegen einer Gebühr eine Tasse Kaffee trinken und zugleich mit diversen Katzen schmusen und mit ihnen spielen kann.

Allerdings herrschen in solchen Katzen-Cafés strenge Regeln, die von den Besuchern eingehalten werden müssen, denn ansonsten droht ein Hausverbot. Hände müssen desinfiziert werden, bevor man den Raum betritt indem die Katzen leben, und auch die Straßenschuhe müssen ausgezogen werden. Außerdem dürfen schlafende Katzen nicht gestört werden, man darf sie nicht ärgern und auch nicht füttern.

Die Katzen-Cafés sind in zwei Bereiche eingeteilt. In der Café-Area kann man gemütlich Kaffee trinken und sich vorsichtig den Tieren annähern. Im nächsten Raum sind Getränke verboten, dafür darf hier aber gekuschelt werden. Für den Schmuse-Service in einem solchen Cafe zahlt man um die vier Euro für eine Stunde, Getränke müssen extra gezahlt werden.

Ihr fragt euch, ob dieser Trend nur in Japan bleibt? Nein! Denn am 3. Mai hat in Wien das erste Katzenkaffeehaus seine Pfo(r)ten eröffnet! Sechs Katzen – die aus dem Wiener Tierschutzhaus stammen - dürfen hier von den Besuchern gestreichelt werden. Anders als in Japan zahlt man hier für die Getränke, aber nicht für den Aufenthalt.

Interessierte Besucher können sich auf der – noch spartanischen – Homepage des Kaffehauses unter http://cafeneko.at vorab einen ersten Eindruck über die Charaktere des tierischen Personals gewinnen.

Und so sieht ein japanisches Katzen Kaffehaus aus:

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