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Raclette: Tipps und Ideen für einen gelungenen Abend

In den letzten Jahren hat sich Raclette als gute Option für ein Essen an Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester erwiesen. Doch man muss seinen Gästen schon etwas kreatives und eine große Auswahl an Zutaten bieten, damit das Spiel mit den Pfännchen nicht zu eintönig wird. Wir geben hier jetzt einige Tipps für einen gelungenen Raclette-Abend.

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Wer hat's erfunden? Die Schweizer

Das wichtigste ist der Käse. Er sorgt für das richtige Raclette-Feeling. Aber nicht jeder Käse eignet sich zum Überbacken. Wer seinen Gästen etwas Ursprüngliches bieten will, besorgt Käse aus Wallis in der Schweiz. Denn Raclette kommt nicht, wie häufig vermutet wird, aus Frankreich, sondern die Eidgenossen haben es quasi erfunden.

Wurst und Gemüse variieren

Ein ganz klassisches Raclette besteht aus verschiedenen Gemüse- und Wurstsorten. Doch das sollte variiert werden. Es eigenen sich nicht nur Kochschinken, Salami, Paprikastreifen und Mais dafür. Tomaten, Gewürzgurken und Speck können dem Pfännchen die gewisse Note verpassen. Auch Cocktailwürstchen, Silberzwiebeln und frische Champignons sind immer wieder gern gesehen an einem Raclette-Abend.

Obst anbieten

Die überbackenen Leckereien müssen aber nicht immer nur herzhaft sein. Viele Gourmets mögen auch die süße Note beim warmen Essen. Zu Raclettekäse passen Ananas, Äpfel und Erdbeeren sehr gut. Mit Ananas, Kochschinken, einer Scheibe Toast und Käse kann sich jeder sehr einfach ein Pfännchen zusammenstellen und anschließend ein Toast Hawaii genießen.

Ideen für den Käse

Die ursprüngliche Idee des Raclettes war es, einen großen Laib Käse zu erhitzen und ihn dann direkt auf den Teller zu schaben. Doch mittlerweile werden kleine Scheiben bevorzugt, die auf die Pfännchen gelegt werden, um die übrige Zusammenstellung zu überbacken. Der Käse sollte deswegen schon bevor die Gäste da sind in kleine, handliche Scheiben geschnitten werden. Neben dem originalen Raclette-Käse, den es übrigens auch mit verschiedenen Gewürzen wie Chili oder Muskat gibt, eignet sich vor allem Gouda zum Überbacken. Dabei kann zwischen jungem, eher milden und mittelalten Gouda gewählt werden. Vor allem Kinder mögen den nicht ganz so würzigen Käse. Als Alternative kann auch Cheddar verwendet werden. Wer es lieber sehr würzig und herzhaft mag, greift auf Ziegenkäse zurück. In Verbindung mit Weintrauben, frischen Feigen und etwas Feigensenf zaubert man sich so ein vielleicht ganz ungewohntes Raclette-Erlebnis. Gorgonzal ist ebenfalls geeignet, allerdings muss man dann schon den sehr würzigen Käse mögen. Kombiniert werden kann er mit Birnenspalten und Preisselbeeren.

Motto-Pfännchen

Erlaubt ist beim Raclette ja grundsätzlich alles und jede Zutat kann verwendet werden. Also kann sich jeder Gast auch ein Hot Dog-Pfännchen zusammenstellen. Würstchen, Röstzwiebel, Gewürzgurke oder Relish aufs Pfännchen, dazu etwas mit Senf und Ketchup würzen und schon ist die Leckerei nach US-Vorbild fertig. Oder die Cheeseburger-Pfanne, an der vor allem Kinder Spaß haben. Dazu müssen Mini-Frikadellen, Tomate, Gurke und Zwiebelringe gereicht werden. Dips und Saucen sind sowieso wichtig, dazu noch gehackte Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian. Wenn man diese Tipps beachtet, dann steht einem gelungenen Abend mit Raclette eigentlich nichts mehr im Wege.

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