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Rezept: Baumkuchen

Der Baumkuchen ist das edle Weihnachtsgebäck schlechthin: Erste Baumkuchen- Rezepte stammen aus dem Jahre 1426 und wurden in einem italienischen Kochbuch gefunden. Überall auf der Welt wird er zu Weihnachten gebacken. Der sogenannte "König der Kuchen" - auch Prügel- oder Spießkuchen genannt - erinnert mit seiner welligen Form und den verschiedenen Schichten beim Aufschneiden an die Jahresringe eines Baumes.

Für die Zubereitung benötigt man: 350 Gramm Butter oder Margarine, 350 Gramm Zucker, 4 Eßlöffel Aprikosenlikör, 6 Eier, 200 Gramm Mehl, 150 Gramm Stärkemehl, 1/8 Liter Milch, 35 Gramm Kokosfett, 5 Eßlöffel Wasser, 50 Gramm Kakaopulver und 250 Gramm Puderzucker. Auch kann man nach Belieben noch Aromen wie Honig, Rum (oder anderen Alkohol), Nüsse, Marzipan oder auch Nougat hinzugeben.

Zunächst wird die Butter schaumig geschlagen und dann nach und nach der Zucker mit dem Aprikosenlikör und den Eiern untergerührt. Zuletzt wird das gesiebte Mehl mit dem Stärkemehl untergemischt und die Milch zum Schluss dazugeben.

In einer gefetteten Kastenform wird eine dünne Lage von dem Teig gelegt, der unter dem Grill oder im Backofen bei Oberhitze goldbraun gebacken wird. Dann wird wieder eine dünne Teigschicht darauf gegeben und backen. Auf diese Weise backt man ca. 20 Schichten. In echten Konditoreien wird der Kuchen übrigens schichtweise an einem sich drehenden Spieß über offenem Feuer oder an elektrischen Heizstäben gebacken.

Der fertig gebackene Baumkuchen wird zuletzt auf ein Gitter gesetzt. Das zerlassene Kokosfett wird mit Wasser verrührt, und mit dem gesiebtem Kakao und dem Puderzucker zur Glasur gemischt. Damit wird der Baumkuchen dann bestrichen. Nach Belieben kann er mit gerösteten Mandelsplittern garniert werden. Fertig!

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