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Schwermetall in Espressomaschinen - so schützen sie sich davor

Wer gerne mal einen Espresso trinkt und sich dafür eine Siebträgermaschine zur Zubereitung gekauft hat, sollte genau aufpassen, denn das Bundesinstitut für Risikobewertung hat drei Maschinen getestet und kam dabei zu einem nicht sehr fröhlich stimmenden Ergebnis: In zweien fanden die Tester Blei in den Espressomaschinen! Doch um welche Fabrikate es sich da handelt, will das BfR nicht sagen.

Die Tester halten sich bedeckt, weil sie die Untersuchung für nicht repräsentativ halten. Oliver Kappenstein vom BfR sagt deutlich, dass dies nur eine frühe Bestandsaufnahme gewesen sei, um die Metallfreisetzung der Espressomaschinen zu untersuchen. Es gäbe aber vielmehr Fabrikate, als diese drei Maschinen.

Dennoch ist der Bleianteil in den Geräten viel zu noch. Davon sprach das Bundesinstitut für Risikobewertung. Es rät den Herstellern, die Freisetzung der Schwermetalle zu minimieren, um die Benutzer keinem Risiko auszusetzen. Schwangere Frauen etwa könnten ihren ungeborenen Kindern schlimmes antun, wenn sie einen Espresso aus einer bleihaltigen Maschine trinken.

Für Verbraucher gibt es einen einfachen Trick, das Risiko selbst zu minimieren. Das BfR gibt den Rat, das Gerät nicht sofort wieder zu benutzen, nachdem es entkalkt wurde. "Stattdessen sollte man das Wasser einfach längere Zeit ablaufen lassen, bevor man zum eigentlichen Espressogenuss übergeht", rät Oliver Kappenstein. Dies sollte man ebenso machen, wenn das Gerät längere Zeit nicht benutzt wurde.

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