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Selbstgemachter Krautsalat

"Wer im Sommer Kappes klaut, hat im Winter Sauerkraut" sagt ein Sprichwort im Ruhrgebiet, und wer im Sommer den Kappes, also Weißkohl, einlegt, hat auch im Sommer schon zum Grillenselbstgemachten Krautsalat. Der schmeckt mindestens so gut wie gekaufter und ist leichter gemacht, als man denkt. Nur etwas Zeit muss man einplanen.

Krautsalat einlegen

Krautsalat ist leicht gemacht, aber man benötigt etwas Zeit. Denn der Weiskohl muss am besten mehrere Tage durchziehen. Deswegen eignet er sich aber auch super zur Vorbereitung einer Grillparty, bei der man nichts gekauftes servieren möchte, aber trotzdem am Tag der Feier selbst nicht viel Zeit mit Kochen und Zubereiten verbringen möchte. Um Krautsalat zuzubereiten benötigt man:
  • 2kg Weißkohl (1-2 Köpfe)
  • 1-2 grüne Paprika
  • 1 weiße Zwiebel
  • 0,5l Mineralwasser (Classic, nicht still oder Medium)
  • 200ml Essig
  • 100g Zucker
  • 100ml Öl
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer (schwarz)

Zunächst muss man den Kohl klein schneiden. Dazu kann man ihn hobeln oder einfach mit einem großen Messer zunächst in feine Streifen schneiden und diese dann nach Bedarf noch zerteilen und kürzen. Je kleiner die einzelnen Teile, desto besser zieht die Marinade ein, denn das Verhältnis von Oberfläche zum Volumen wird besser. Auch die Paprika und Zwiebel werden fein zerkleinert. Die Paprika ist Teil des Salats, aber die Zwiebel soll eher würzen: Hier dürfen es also auch ganz kleine Würfel sein. Alle flüssigen Zutaten, Zucker, Salz und Pfeffer werden in einer großen Schüssel verrührt. Dann gibt man Paprika, Zwiebeln und vor allem den Kohl hinzu und rührt gut durch. Jetzt muss der Krautsalat für ein paar Tage durchziehen; am besten benutzt man eine Glasschüssel, die auch einen Deckel hat. Wenn das Kraut nicht ganz bedeckt ist, sollte man ab und an umrühren.

Das passt gut zu...

Den Krautsalat kann man wirklich gut zum Grillen servieren. Auf Parties ist er ein großer Renner und bietet eine tolle Abwechslung zu grünem Salat oder Salaten mit Mayonaise. Man kann ihn aber auch direkt auf Brot essen oder als Beilage zu Braten servieren. Wer für Farbe sorgen möchte, kann mit Rotkohlexperimentieren, der den Geschmack ähnlich gut annimmt und durch das Essig schön rosa glänzt.

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