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Sollte man Strohhalme benutzen oder nicht?

Strohhalme kennen wir vor allem aus Cocktailbars. Die Trinkhalme stecken in den oft bunten und schmackhaften Alkoholmixe und sollen beim Trinken einen gewissen Stil verleihen. Auch Kinder mögen sie und schlürfen ihre Limonade lieber mit dem Trinkasccessoire, als sie direkt aus dem Glas in den Rachen zu schütten. Dabei sind die Plastikrohre durchaus umstritten.

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Nachteile

Zahnärzte allerdings raten Eltern davon ab, ihren Kleinen Trinkhalme zu geben. Kinder nuckeln gerne lange daran herum und so kann es zu Zahnfehlstellungen kommen. Deswegen sollte man auf die lustigen bunten Rohre verzichten und seinem Nachwuchs direkt beibringen, wie man aus einem Glas trinkt.

Umwelt schonen

Doch es gibt noch einen weiteren gravierenden Grund, auf dieses Zubehör beim Trinkgenuss zu verzichten. Strohhalme sind meistens aus Plastik und werden nach einer Benutzung direkt in den Müll geschmissen. So entstehen Berge von Plastikmüll und es ist ja bekannt, dass dieses Material die Umwelt am meisten schädigt. Alleine deswegen wäre es schon sinnvoll, auf die Trinkhalme weitestgehend zu verzichten.

Alternativen

Es gibt natürlich umweltschonende Alternativen. Die Bio-Variante eines Strohhalms besteht aus Stroh und kann mehrmals verwendet werden. Damit geht man auf den Ursprung dieser Trinkhilfe zurück. Denn die ersten Strohhalme, die etwa vor 5000 Jahren ausgemacht wurden, bestanden ebenfalls aus Stroh. Damals musste man sich aber um die Umwelt noch keine Gedanken machen, heute schon.

Was nun dafür spricht

Man muss schon lange überlegen, was für Trinkhalme spricht. Zunächst fallen einem ästhetische Gründe ein. Ein schön hergerichteter Cocktail wird nicht direkt zerstört, wenn man ihn vorsichtig durch den Halm genießt. Frauen nutzen ihn auch gerne, um sich den Lippenstift nicht an Glas oder Flasche zu verwischen. Ansonsten sollte man aber auf Strohhalme verzichten.

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