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All das dürfen Fußballprofis nicht essen

Sportliche Höchstleistungen sind nur mit einer Top-Ernährung möglich. Man muss kein Profi sein, um zu wissen, dass Süßigkeiten da nicht gerade förderlich sind. Die Spieler von Pep Guardiola, den wir noch als Trainer vom FC Bayern München kennen, scheinen das aber nicht zu wissen. Denn der Spanier ließ den Verkauf von Schokolade oder anderen Leckereien auf dem Vereinsgelände von Manchester City verbieten. Der Italiener Antonio Conte, der den FC Chelsea zum Meister machte, hat dagegen etwas gegen Ketchup. Seitdem er Coach in London ist, gibt es den in der Kantine nicht mehr.



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Strenge Ernährung

Thomas Tuchel war zuletzt Trainer bei Borussia Dortmund, bevor er sich mit der Vereinsführung und anscheinend auch mit vielen Spielern Ende der Saison 2016/2017 überwarf. Trotz des Sieges im DFB-Pokal musste er gehen. Vielleicht lag es auch an dem Ernährungsplan, den die Profis streng einhalten mussten. Herkömmliche Nudeln und Olivenöl waren total verboten. Es gab stattdessen Vollkorn-Teigwaren und Lein- oder Walnussöl. Bei Eintracht Frankfurt geht es ähnlich zu. Dort sind Milch- und Weizenprodukte verpönt. Statt Kuhmilch gibt es Mandel-, Hafer- oder Sojamilch und statt Weizen kochen die Köche des Vereins mit Dinkel, Roggen und Buchweizen.



Keine Eier

Nun geht es wieder zurück nach England, genauer gesagt zum FC Liverpool, wo ein alter Bekannter der Trainer ist. Die Spieler von Jürgen Klopp dürfen keine Eier essen, hat die Ernährungsberaterin des Vereins bestimmt. Und die Profis sollten sich an die No Eggs-Tage halten, denn sie hat einen guten Grund dafür. Fett und Eiweiß wären schwer verdaulich und das ist für Hochleistungssportler nicht besonders leistungsfördernd. Der Engländer David Moyes steht so gar nicht auf ein Nationalgericht der Engländer. Als er bei Manchester United angestellt war, strich er doch tatsächlich Fish and Chips von der Speisekarte. Aber das hat nicht viel gebracht, seine Mannschaft spielte trotzdem eher mittelmäßig. Deswegen war er auch schnell seinen Job wieder los.



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Von Anfang an keine Schokolade

Seit 1996 ist Arsene Wenger Trainer bei Arsenal London. Damals ging man mit dem Thema Sportlerernährung noch etwas lockerer um und es gibt genug Fußballprofis von der Insel, die während ihrer aktiven Zeit gerne mal richtig Alkohol gesoffen haben. Aber der Luxemburger hat direkt Schokoriegel verboten und erntete dafür nur Fragezeichen. Doch der Erfolg gibt ihm recht. Kein Trainer einer Topmannschaft hält sich so lange im Amt wie er, inzwischen sind es über 20 Jahre, was sehr ungewöhnlich ist in dem schnelllebigen Geschäft. Und bei RB Leipzig haben es die Spieler besonders schwer, denn sie dürfen kein Nutella essen. Das wird einiges an Überzeugungskraft gekostet haben, jeden dazu zu bringen, auf die leckere Haselnusscreme zu verzichten. Doch es gibt eine Alternative bei dem Neu-Bundesligisten. Beim Frühstück bekommen die Profis eine Haselnusscreme aus Raps- und Chiaöl namens Bachalla Außerdem sind noch Zucker und Weizenprodukte mit einem Verbotsschild versehen. Dafür bekommen die Fußballer es Ersatzprodukte. Und von Schweinefleisch halten die Verantwortlichen bei dem Ostverein gar nichts, denn das bekommen die Kicker nicht auf den Teller.

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