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Stiftung Warentest findet Pestizide in Mineralwasser

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Stiftung Warentest testet 2014 Mineralwasser und findet Süßstoffe, wenig Mineralstoffe, überschrittene Grenzwert für Nickel, Sulfate und Pestizide. Welche Mineralwasser Sie meiden sollten und welche gut abschnitten im Überblick:

Stiftung Warentest hat sich 30 Sorten Mineralwasser genauer angeschaut und kam zu einem eher schlechten Endergebnis, denn 10 Wässer enthielten Süßstoff oder Abbauprodukte von Pestiziden und andere Verunreinigungen aus oberirdischen Schichten. Ein Mineralwasser dürfte so eigentlich noch nicht einmal in den freien Verkauf.

Dabei handelt es sich um das Mineralwasser von Ja! aus dem Hause Rewe. Es beinhaltet nicht nur wenig Mineralstoffe, sondern der Grenzwert für Nickel wurde dazu noch deutlich überschritten. Stiftung Warentest vergibt dafür die Note mangelhaft.

Auch das Wasser der Marke Merkur ist nicht optimal. Gerade Immungeschwächte sollten es vor dem Trinken abkochen oder besser ganz meiden. Es enthält viel Kalzium und Magnesium sowie sehr viel Sulfat. Dazu kommen noch Pestizide. Immerhin gab es noch ein ausreichend.

Das gleiche gilt für Markgrafenquelle. Auch hier sollten Immungeschwächte das Wasser erst abkochen.

Im Mineralwasser von Justus Brunnen wurde dann Süßstoff gefunden, dazu auch noch Pestizide-Abbauprodukte. Insgesamt konnten sehr viele oberirdische Verunreinigungen festgestellt werden. Beide Marken mussten sich mit der Note "ausreichend" zufrieden geben.

Aber so schlimm steht es um das deutsche Mineralwasser dann doch nicht. Immerhin konnten bei 19 Sorten keine Verunreinigungen festgestellt werden. Und 12 Marken bekamen sogar die Note "gut". Überraschenderweise ist das eher günstige Wasser K-Classic von Kaufland unter denen, die gut abschnitten. Darin befinden sich zwar nur wenig Mineralstoffe, aber es gab sonst keinerlei Auffälligkeiten.

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