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USA: Mann bei Hot Dog Wettessen vor dem Publikum erstickt

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Ein Hot Dog Wettessen in South Dakota endete tragisch: Einer der Teilnehmer erstickte während des Essens.

Walter Eagle Tail nahm bei einem Wettessen in Custer County im US-Staat South Dakota Teil - der Wettbewerb sollte ihn das Leben kosten. Der 47-jährige Mann erstickte vor den Augen des Publikums. Der Hot Dog war in seinem Hals stecken geblieben und man konnte diesen offenbar nicht entfernen.

Sanitäter wurden herbei gerufen, aber auch sie konnten dem Mann nicht mehr helfen: "Ein Stück Nahrung blieb ihm in der Kehle stecken. Sie konnten es nicht entfernen", so Rick Wheeler, der Sheriff, gegenüber der amerikanischen "Huffington Post". Alles sei wahnsinnig schnell gegangen. Die Zuschauer des Wettessens mussten mit ansehen, wie der Teilnehmer an einem der Hot Dog erstickt ist. Sie seien seien schockiert gewesen, erzählte Sheriff Wheeler.

Der schreckliche Vorfall hat sich bereits vergangen Donnerstag ereignet. Ein für kommenden Freitag geplantes Kuchen-Wettessen ist aus Respekt vor dem Toten Walter Eagle Tail vom Veranstalter abgesagt worden.

Bei den Wettessen handelt es sich um Wettbewerbe, bei denen möglichst schnell ein bestimmtes Lebensmittel verzehrt werden muss. Wer in einer bestimmten Zeit am meisten gegessen hat, gewinnt das Wettessen. In den USA sind solche Schnell-Ess-Wettbewerbe sehr beliebt und traditionell zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli durchgeführt. Es werden dabei Unmengen an Nahrungsmitteln verschlungen - der Rekord liegt beim achtmaligen Ess-Champion Joey «Jaws» Chestnut, welcher im vergangenen Jahr 69 Hot Dogs in nur zehn Minuten verschlang.

Dass aber Wettessen gefährlich sein können, weil Nahrung die nicht ausreichend oder gar nicht gekaut, sondern einfach hinuntergewürgt wird im Hals stecken bleiben kann, wurde in dem tragischen Vorfall in South Dakota besonders deutlich.

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