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Vegetarier leben gesünder

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, bei ihrer Ernährung auf Fleisch zu verzichten. Damit tun sie nicht nur dem Körper etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. Laut wissenschaftlichen Studien leben Vegetarier gesünder, als diejenigen, die Fleisch essen. Denn der Fleischkonsum steigt pro Einzelperson immer mehr an.

In Deutschland sind es etwa sieben Millionen Menschen, die auf Fleischprodukte oder andere tierische Erzeugnisse verzichten. Vor allem Frauen entscheiden sich immer häufiger dazu, keine toten Tiere zu essen. Dabei denken sie vor allem an unzumutbare Massentierhaltung und wollen etwas für den Tierschutz tun. Doch auch der Gesundheit tut eine fleischlose Ernährung gut.

Vegetarier beschäftigen sich mit dem Thema gesunde Ernährung viel intensiver als diejenigen, die Fleisch zu sich nehmen. Allerdings können auch Fleischesser gesund leben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nicht mehr als 85 Gramm Fleisch pro Tag zu essen. Die Universität Zürich spricht sogar von nur 40 Gramm. Die tatsächliche Menge, die Fleischesser täglich auf dem Teller haben, liegt allerdings bei 160 Gramm. Das schadet der Gesundheit. Es ist erwiesen, das Vegetarier ein viel geringeres Herzinfarktrisiko haben. Dazu leiden sie viel seltener an Übergewicht oder Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs.

Aber auch der Umwelt tut es gut, wenn der Mensch auf Fleisch verzichtet. Denn tierische Nahrungsmittel erzeugen Kohlendioxid. Und das ist verantwortlich für den Treibhauseffekt. Wer sich also dazu entschließt, eine vegetarische Lebensweise zu pflegen, der tut nicht nur etwas für den Tierschutz und die eigene Gesundheit, sondern auch noch etwas für den Planeten, auf dem wir alle leben.

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