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Wo sollte man die Weihnachtsgans kaufen?

Zu Weihnachten steht Sie auf vielen Deutschen Esstischen: Die Weihnachtsgans. Kaufen Sie sie beim Biobauern um die Ecke oder greifen Sie doch eher auf die Tiefkühltruhe im Supermarkt zurück?

Macht das eigentlich einen Unterschied

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Zunächst einmal natürlich im Preis. Die Biogans vom Bauernhof kann ganz schön kosten. Dagegen kostet eine Tiefkühlgans oft nur ein Viertel. Ein großer Preisfaktor ist oft das Label "Bio". Wer auf die drei Buchstaben wert legt, muss tiefer in die Tasche greifen.

Auch viele "normale" Bauernhöfe bieten Gänse an, die freilaufend groß geworden sind und zu Weihnachten für Sie persönlich geschlachtet werden.

Auf dem Wochenmarkt kann man in vielen Städten vor allem zu Weihnachten auch Gänse kaufen, aber hier ist ebenfalls Vorsicht angesagt: Auch Eier werden ziemlich oft "vom heimischen Bauernhof" angeboten, haben aber eine Markierung mit einer 2 oder 3 - der heimische Bauernhof muss eben nicht unbedingt gute Haltungsbedingungen für die Tiere bedeuten.

Klassischerweise kommen die "billigen" Gänse aus Ostdeutschland und wer seine Weihnachtsgans aus der Tiefkühltruhe kauft, riskiert, dass mit ihr sonst was geschen ist. Dass Stopfmast wirklich widerlich ist und nicht unterstützt werden sollte, ist wohl mittlerweile allen klar. Und deswegen verkaufen sich Gänse aus dubiosen Quellen einfach nicht mehr so gut, stattdessen fanden sich schon zu St Martin auf den beiden Verpackungen Hinweise auf die Aufzucht der Gänse. Der Aufzuchtort wird dabei genauso genannt wie die Art der Fütterung - wurden die Gänse hier zum Fressen gezwungen oder durften Sie auf einem großen Bauernhof im Gänsemarsch spazieren bis es Zeit wurde, sie zur Weihnachtszeit in den Schlachthof zu geben?

Sie können selbst entscheiden, ob ihnen wirklich wichtig ist, ob die Gans frisch vom Markt oder Bauernhof kommt, oder auch aus dem Tiefkühlfach kommen darf. Geschmacklich ist leider keine Variante ein absoluter Garant.

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